
1910 · Vollfilm
Frankenstein
Eine frühe Frankenstein-Verfilmung als kurzer Auftakt: Schon hier wird der künstlich geschaffene Mensch zur Leinwandangst.
HIRNFLIMMERN // 1910–1928
17 Filme: die 1920er mit einem kurzen Vorspiel von 1910. Von Nosferatu und Caligari bis zu experimentellen Poe-Bildern.
Bevor die Monster sprechen, müssen ihre Körper, Räume und Schatten erzählen. Dieses Programm führt von künstlichem Leben und gespaltenen Identitäten zu Vampiren, geisterhaften Häusern und prähistorischen Kreaturen. Neben den großen Namen stehen eigenwillige Abwege wie The Unknown und die kurze amerikanische Usher-Fassung. Die beiden kurzen Filme von 1910 und 1928 sind vollständige Kurzfilme. Stummfilm bedeutet hier: kein gesprochener Dialog. Die verlinkten Archivfassungen können Musik enthalten; Sprache und Gestaltung der Zwischentitel unterscheiden sich je nach Kopie.
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1910 · Vollfilm
Eine frühe Frankenstein-Verfilmung als kurzer Auftakt: Schon hier wird der künstlich geschaffene Mensch zur Leinwandangst.

1920 · Vollfilm
Schiefe Räume, Schlafwandel und unsichere Wahrnehmung. Unser Einstieg in einen Horror, dessen Welt bereits wie ein böser Traum aussieht.

1920 · Vollfilm
Die belebte Lehmfigur führt vom Schutzversprechen zur bedrohlichen Kreatur. Für einen Filmabend über Macht und das schwer kontrollierbare Geschöpf.

1920 · Vollfilm
Ein Mensch, zwei Identitäten: Diese Stummfilmfassung setzt die Angst vor dem eigenen anderen Ich in körperliche Verwandlung um.

1921 · Vollfilm
Ein geisterhafter Wagen und die Last eines gelebten Lebens. Unser ruhigerer Abzweig für einen Abend mit gespenstischer Atmosphäre.

1922 · Vollfilm
Graf Orlok bringt den Vampir ins Stummfilmkino. Schatten und Körperhaltung machen diese Auswahl zu einem Ausgangspunkt für unseren Monsterabend.

1922 · Vollfilm
Hexenglaube zwischen Betrachtung und inszeniertem Schreckensbild. Ein eigenwilliger Abzweig für alle, die frühes Angstkino auch außerhalb geradliniger Geschichten entdecken möchten.

1924 · Vollfilm
Ein Wachsfigurenkabinett verbindet verschiedene Erzählungen. Unser Vorschlag für einen Stummfilmabend, der seine Bilder und Stimmungen mehrfach wechseln darf.

1924 · Vollfilm
Die Hände werden zum fremden Teil des eigenen Körpers. Diese Auswahl führt von Verwandlungsangst zu unsicherer Identität.

1925 · Vollfilm
Maske, Opernhaus und unterirdischer Rückzugsort: Unser Einstieg in einen Stummfilmabend über Verbergen, Begehren und den Auftritt des vermeintlichen Monsters.

1925 · Vollfilm
Eine Expedition begegnet einer Welt prähistorischer Kreaturen. Für unser Programm ist das der Schritt vom unheimlichen Menschen zum großen Leinwandwesen.

1926 · Vollfilm
Ein Pakt öffnet die Tür zur dunklen Fantasie. Unser Vorschlag für einen Abend mit dämonischer Versuchung und großen Stummfilmbildern.

1927 · Vollfilm
Verdacht und Mordangst ziehen in den Alltag ein. Hier wird das Programm leiser: Unheimlich ist vor allem, wem man noch trauen kann.

1927 · Vollfilm
Körper, Begehren und Verstellung führen ins Zirkusmilieu. Ein besonders eigenwilliger Halt in unserer Reihe menschlicher Ängste.

1927 · Vollfilm
Ein unheimliches Haus wird zum Spielfeld aus Bedrohung und Komik. Unsere leichtere Abzweigung zwischen den düsteren Bildern dieses Programms.

1928 · Vollfilm
Ein dauerhaftes Lächeln wird zur Maske, hinter der Leid sichtbar bleibt. Unser Grenzfall zwischen Schauerbild und menschlichem Melodram.

1928 · Vollfilm
Die kurze amerikanische Fassung von James Sibley Watson und Melville Webber: ein experimenteller Poe-Abzweig, getrennt vom gleichjährigen französischen Film.